Donnerstag, 19. Dezember 2013

Im Testlabor wird's weihnachtlich

Nächste Woche ist ja auch schon wieder Weihnachten und natürlich gehört zu Weihnachten auch Selbstgebackenes. Ich habe eifrig in der Küche gestanden und einige Rezepte aus meinen Kochbüchern ausprobiert und möchte euch am Ergebnis gerne teilhaben lassen.

All diese Zutaten wollen gerne Plätzchen werden. Wer bin ich, ihnen diesen Wunsch abzuschlagen?


Haferflockenmakronen (aus "Die Plätzchenerfinder")


250 g Haferflocken (ich habe feine genommen, da meine Familie die kernigen nicht so mag)
200 g Margarine (ich nehme zum Backen immer Sana, denn mit Alsan wird's mir zu flüssig)
80 g Mehl
45 g Stärke (ich hab normale Kartoffelstärke genommen)
2 TL Backpulver
200 g Rohrohrzucker
1 Pck. Vanillezucker
60 - 80 g Apfelmus als Ersatz für 1 Ei (je nachdem, wie flüssig ihr den Teig haben wollt)

Die Margarine zum Kochen bringen, z. B. in der Mikrowelle, und dann in die Haferflocken einrühren, sodass diese gebrüht werden. Nach ein paar Minuten die restlichen Zutaten dazugeben und zu einem leicht krümeligen Teig verkneten. Geht am besten mit den Händen. Ich weiß, eklig und so, aber man kann es so einfach besser vermischen und weiß besser, ob der Teig die richtige Konsistenz hat. Backofen auf 200 °C vorheizen (190 °C Umluft). Mithilfe eines Teelöffels kleine Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Im Rezept steht zwar, dass man Abstand halten solle, weil die Kekse noch zerlaufen. Das stimmt auch, aber viel war es nicht. 15-20 Minuten backen lassen. Ich habe zwischen 30 und 40 Kekse rausbekommen.
Schmeckt's? Mir ja, denn ich liebe Haferflockenkekse. Herr mizu mochte sie nicht. 
Würde ich sie wieder backen? Ja, Haferflockenkekse sind bei mir ein Must Have und das Rezept ist einfach, schnell und lecker.

 

Buttertaler (aus "Die Plätzchenerfinder")


155 g  Margarine (Sana), weich, also über Nacht aus dem Kühlschrank holen
100 g  Rohrohrzucker
200 g Mehl
evtl. 1 Pck. Vanillezucker (ich habe stattdessen 1 Pck. Vanillearoma genommen, weil ich dem Teig etwas Flüssigkeit geben wollte)

Margarine in kleine Stückchen schneiden und mit den restlichen Zutaten verkneten. Ich hatte auch noch ein paar Kokosflocken von den Nougattalern übrig - die sind auch mit reingewandert. Zum Kneten braucht ihr Muskeln, damit sich alles trockene mit der Margarine verbindet, also am besten wieder die Hände nehmen. Den Teig zu Rollen formen - Achtung, bröckelig - und in Frischhaltefolie wickeln. Für 45 Minuten in den Kühlschrank stellen. Den Backofen auf 180 °C (Umluft, ansonsten 10 °C mehr) vorheizen. Die Teigrollen in gleichmäßig dünne Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Die Kekse zerlaufen kaum. Etwa 20 Minuten backen lassen. Rausbekommen habe ich so um die 30 Plätzchen.
Schmeckt's? Herr mizu war sehr angetan. Ich fand sie okay. 
Würde ich sie wieder backen? Vermutlich nicht. Dafür war mir der Teig zu widerspenstig und das Geschmacksergebnis zu unaufregend. 

 

Nougattaler (aus "Die Plätzchenerfinder")


1 Glas Nuss-Nougat-Creme (bei mir war's die Kakaocreme aus dem Netto, etwa 400 g, aber 300 g reichen auch dicke)
2 EL Orangensaft
300 g Marzipanrohmasse
100 g Kokosflocken

Die Schokocreme mit dem Saft und dem Marzipan zu einer homogenen Masse verkneten. Es ist wahnsinnig klebrig. Ich hab's mit Latexhandschuhen versucht, aber die sind im Teig kleben geblieben xD, also mussten wieder die Hände ran. Ist ne ganz schöne Sauerei. Die Kokosflocken in eine kleine Schüssel geben und aus dem Klebteig Kugeln formen, die ihr dann in den Kokosflocken wälzt. Am besten vorher ein bisschen Backpapier ausbreiten und die Kugeln dort ablegen. Über Nacht etwas trocknen lassen. Durch die Kokosflocken kleben sie nicht mehr so, aber sind halt weich, also vorsichtig behandeln. Ich habe sie in Pralinenförmchen gelegt, damit sie in der Plätzchendose nicht aneinander festkleben. Das Rezept meint, dass die Masse für 40 Stück reicht. Ich habe fast 60 rausbekommen, da ich kleine Kugeln geformt habe. Meiner Meinung nach sind kleinere Kugeln hier auch besser, da sie sehr süß und mächtig sind. Aber auch sehr lecker. 
Schmeckt's? Oh ja. Herr mizu mag die Kakaocreme nicht, die ich verwendete, daher waren sie nicht sein Geschmack. Der Orangensaft geht absolut unter. Aber vielleicht soll er auch nicht vorschmecken.
Würde ich sie wieder machen? Ja, ich habe sogar schon ein paar Varianten im Kopf. 

Nougatkugeln (ganz oben), Haferflockenmakronen (Mitte) und Buttertaler (ganz unten).

 

Zimtrauten (aus dem "Folienkochbuch")


200 g Margarine (Sana)
100 g Rohrohrzucker
60 - 80 g Apfelmus (für 1 Ei)
300 g Mehl
1/4 TL Zimt

Alles zu einem Teig verkneten und diesen in Frischhaltefolie für 1-2 Stunden in den Kühlschrank legen. Eigentlich sollen Rauten aus dem Teig ausgestochen werden, aber ich hab's gern bequem (Hab ich überhaupt eine Rautenform?) und deswegen sind es Taler geworden. Backofen auf 180 °C Umluft (sonst 190 °C) vorheizen. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und 8-10 Minuten backen lassen. Sie zerlaufen kaum. Es werden so zwischen 20 und 30 Plätzchen. Die Plätzchen erkalten lassen (am besten über Nacht) und dann verzieren:

250 g Puderzucker 
1 Pck. Vanillezucker
3 EL heißes Wasser
25 g Backkakaopulver

(Rezept für die Schokoladenglasur stammt auch aus dem Folienkochbuch). Alles so lange miteinander verrühren, bis eine glatte Glasur entsteht. Gegebenenfalls 1-2 EL mehr Wasser dazugeben, da der Backkakao ordentlich Flüssigkeit aufsaugt. Die Plätzchen einzeln damit bestreichen. Ich habe noch bunte Zuckerperlen daraufgestreut, weil Weihnachten und so :) Muss man aber nicht. Die Glasur ist übrigens extrem lecker und wird sehr schnell bombenfest. Eine echte Alternative zur Kuvertüre.
Schmeckt's? Ja, ich finde die Plätzchen sehr gut. Herr mizu fand sie so naja. 
Würde ich sie wieder backen? Vermutlich schon. Die Glasur auf jeden Fall ja.

 

Orangenplätzchen (aus dem "Weihnachtsbackbuch")


100 g Margarine (Sana)
125 g Rohrohrzucker
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
1 Msp. Ingwerpulver
abgeriebene Schale von 1 Orange (alternativ 2 Pck. Orangeback)
60 - 80 g Apfelmus (für 1 Ei)
325 g Mehl

Butter cremig rühren und mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig kneten. Den Teig unter Frischhaltefolie 1 Stunde in den Kühlschrank legen. Danach auf einer bemehlten Arbeitsplatte ausrollen und zu Talern ausstechen (oder gleich als Rollen in den Kühlschrank legen und später in Taler schneiden). Backofen auf 170 °C (Umluft, ansonsten 180 °C) vorheizen und Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Sie zerlaufen kaum. Etwa 15 Minuten backen lassen. Ich habe über 50 Plätzchen herausbekommen. Über Nacht auskühlen lassen und dann verzieren:

200 g Puderzucker
4 EL Orangenlikör (üärgs, ich habe stattdessen 4 EL Orangensaft und 1 Pck. Orangenzucker genommen)
1/2 Pck. Orangeat (oder kandierte Orangenscheiben)

Puderzucker, Saft und den Orangenzucker zu einem glatten Guss verrühren und damit die Plätzchen einzeln bestreichen. Etwas Orangeat darüberstreuen.
Schmeckt's? Ich mag Orangen eigentlich sonst nicht so gerne, aber die Plätzchen sind super lecker. Herr mizu haben sie auch sehr geschmeckt.
Würde ich sie wieder backen? Auf jeden Fall. Sie sind so aromatisch orangig und sehen sehr hübsch auf dem Weihnachtsteller aus.

 

Amerikanische Nusstaler (aus dem "Weihnachtsbackbuch")


50 g Erdnüsse
50 g Haselnüsse
25 g Pistazien
150 g Mehl
150 g Rohrohrzucker
1 Pck. Vanillezucker
50 g Sesam
1 Prise Salz
1 TL Korianderpulver (ich hab etwas weniger genommen, da ich Koriander nicht sooo sehr mag)
150 g Margarine (Sana)

Die Nüsse fein hacken und mit den restlichen Zutaten zu einem festen Teig verkneten. In Frischhaltefolie 1 Stunde kalt stellen. Eigentlich sollte man Rollen formen, aber der Teig war zu bröckelig, sodass ich ihn als ganzes gekühlt habe und dann mithilfe eines Teelöffels Kullern geformt habe. Ich dachte, die würden stärker zerlaufen, aber jetzt sind es eben keine Taler, sondern kleine Berge ;) Backofen auf 180 °C (170 °C Umluft) vorheizen und Kekse zu Talern geformt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Etwa 15 Minuten backen lassen. Es werden knapp 30 Kekse. 
Schmeckt's? Mir ja, aber ich liebe auch Nusskekse sehr. Herr mizu hat noch nicht probiert :)
Würde ich sie wieder backen? Vermutlich ja. Aber dann würde ich sie plattdrücken, damit es auch Taler werden.

 

Nougatplätzchen (aus dem "Weihnachtsbackbuch")


100 g weiche Margarine (Sana)
200 g Nougatmasse (kann auch mehr sein; ich habe 300 g genommen)
60 - 80 g Apfelmus (für 1 Ei)
1 Pck. Vanillezucker
1 Msp. Salz
300 g Mehl
1/2 TL Backpulver

Margarine und Nougat miteinander verkneten, bis eine homogene, weiche Masse entsteht. Dann die restlichen Zutaten einrühren und zu einem glatten Teig verarbeiten. Als Teigrollen mit Frischhaltefolie umwickeln und 1 Stunde in den Kühlschrank legen. Backofen auf 180 °C (170 °C Umluft) vorheizen. Den Teig in dünne Taler schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Etwa 12 Minuten backen lassen. Die Kekse zerlaufen ein wenig, aber nicht viel. Ich habe knapp 30 Kekse herausbekommen, von denen mir leider etwa 10 zerbrochen sind, also seid vorsichtig beim Umschichten in die Keksdose. Über Nacht auskühlen lassen und dann verzieren:

125 g Puderzucker
Saft von 1/2 Zitrone
etwas Backkakaopulver

Ich habe aus dem Puderzucker, 3 EL Kakaopulver und 5 EL Zitronensaft einen glatten Guss angerührt und die Kekse damit einzeln bestrichen. Dann habe ich noch Zuckerperlen darübergestreut, aber das muss man nicht. Man kann auch einen Teil weiße und einen Teil Kakaoglasur erstellen und dann mit den zwei Farben Muster auf die Kekse streichen, z. B. weiße Grundglasur und schwarze Linien mithilfe eines Zahnstochers einziehen.
Schmeckt's? Ja, wir finden sie beide sehr lecker.
Würde ich sie wieder backen? Eher nicht. Das Nougat kommt geschmacklich wenig hervor, und dafür gibt's dann auch andere, bequemere Schokokeksrezepte.

Zimt"rauten" ;) (unten links mit den kleinen Zuckerperlen), Amerikanische Nusstaler (oben ganz unscheinbar), Orangenplätzchen (Mitte links super weiß) und Nougatplätzchen (rechts mit den großen Zuckerperlen).

 

Knuspermüsli-Kekse (aus "Vegan kochen")


100 g Fertigmüsli (ich habe ganz stinknormales Traube-Nuss-Müsli genommen)
200 g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
1/2 TL Zimt
50 g Margarine (Sana)
30 ml Ahornsirup (hatte ich nicht da, Agavendicksaft oder Zuckerrübensirup tut's auch)
100 ml kalte Pflanzenmilch

Alles vermischen. Das restliche Orangeat aus dem Orangenplätzchenrezept habe ich auch noch dazugeworfen, damit es wegkommt. Ich musste etwas Milch zugeben, denn der Teig war etwas zu trocken. Ich nahm an, dass die Kekse wie Cookies zerlaufen würden. Daher habe ich mit einem Teelöffel Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gelegt. Tjaaaa, der Teig ist nicht zerlaufen. Gar nicht. Kein bisschen. Daher sehen die Kekse aus wie Windbeutel xD oder Minibrötchen. Also beim nächsten Mal plattdrücken, damit es auch Kekse werden. Das Rezept ist für 6 riesige Kekse ausgelegt, aber ich mag keine so riesigen Cookies, daher habe ich 20 normale Kekse geformt. Den Ofen auf 180 °C (Umluft, ansonsten 190 °C) vorheizen und für 14-16 Minuten backen lassen. 
Schmeckt's? Sind okay, schmecken sehr gesund. Kaum süß, was aber um Weihnachten herum auch mal nett ist. 
Würde ich sie wieder backen? Nein. Da sind mir andere Müsli- oder Haferflockenkekse lieber.

 

Zimt-Haferflocken-Kekse (aus "Vegan kochen")


150 g Margarine (Sana)
300 g Rohrohrzucker (O.O nee, das ist mir zu heftig, ich habe 240 g genommen, aber auch das ist noch seeeehr süß, ich würde 200 g, am besten noch weniger, empfehlen)
125 ml vollfette Kokosmilch
2 EL Zimt
1/2 TL Salz
2 Pck. Vanillezucker (mir war schon genug Zucker drin, ich habe 2 Pck. Vanillearoma genommen)
200 g Haferflocken (ich habe wieder feine genommen)
300 g Mehl
2 TL Backpulver
100 g Rosinen oder 125 g Schokoladentropfen (bei mir gibt's Rosinen)

Die trockenen mit den feuchten Zutaten zu einem Teig verrühren, der sich leicht vom Schüsselboden lösen lässt. Backofen auf 180 °C (170 °C Umluft) vorheizen und mithilfe eines Teelöffels Kullern formen. Die Kullern leicht plattdrücken (ja, ich lerne aus meinen Fehlern) und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Etwa 16 Minuten backen. Die Kekse zerlaufen etwas. Ich habe etwa 40 Kekse herausbekommen. Das Rezept ist für 12 Riesencookies ausgelegt. 
Schmeckt's? Ja, aber, meine Fresse, sind die süß. Diabetesverursachend süß.
Würde ich sie wieder backen? Vermutlich schon, aber dann mit noch weniger Zucker. 

 

Cappuccino-Kekse (aus "Vegan kochen")


75 g Margarine (Sana)
225 g Rohrohrzucker
60 g Backkakaopulver
3 g Instantkaffee (gerne auch mehr)
1 TL Backnatron
1 Prise Salz
1 TL Zimt
25 g Stärke (ich habe Kartoffelstärke genommen, Maisstärke geht auch)
100 g Joghurt Vanillegeschmack
200 g Mehl

Eigentlich soll man die Kekse vor dem Backen zusätzlich in 50 - 100 g Zucker wälzen, aber das war mir schon wieder zu süß, daher hab ich den Schritt weggelassen.

Margarine und Zucker schaumig rühren und mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig vermengen. Ich musste noch 50 g mehr Joghurt dazugeben, da der Teig sehr trocken und widerspenstig war. Backofen auf 180 °C (170 °C Umluft) vorheizen. Man soll den Teig zu Kugeln formen, aber ich habe sie wieder etwas plattgedrückt. Hätte ich mir sparen können, denn der Teig zerläuft wunderbar. Also Abstand halten. 8-10 Minuten backen lassen und heraus kommen knapp 20 perfekt geformte Cookies. Sie sind noch sehr weich, wenn man sie rausholt, also lasst sie erst mal ein paar Minuten in Ruhe, bevor ihr sie berührt oder umschichtet.
Schmeckt's? Oh ja. Leider fast gar nicht nach Cappuccino oder Kaffee, dafür sehr karamellig schokoladig, ein bisschen nach Lebkuchen.
Würde ich sie wieder backen? Ja. 

 

Schokoladenkekse mit ohne Zucker ;) (aus "Vegan kochen")


300 g Mehl
40 g Backkakaopulver
nach Belieben 3 g Instant-Espressopulver (immer rein damit)
1 1/2 TL Backpulver
1/2 Backnatron
1/4 TL Salz
1/4 TL Zimt
200 g Stevia oder Xylitol oder anderer Zuckerersatz (ich habe 200 g Rohrohrzucker genommen, denn 200 g Stevia sind einfach nur bäh, außerdem will ich die Kekse verschenken und möchte nicht, dass Süßstoff vorschmeckt; aber wer Zucker mit Süßstoff ersetzen möchte, darf das natürlich gerne tun)
300 ml Pflanzenmilch
60 ml Pflanzenöl
1 Pck. Vanillezucker oder Mark von 1 Vanilleschote (oder wie ich 1 Pck. Vanillearoma)
175 g pflanzlicher Joghurt (ich habe wiederVanillejoghurt genommen, wo der schon mal angebrochen war)

Trockene und feuchte Zutaten miteinander zu einem glatten Teig vermischen. Der Teig war sehr flüssig, ähnlich wie Muffinteig, daher habe ich nach Gusto noch Backkakao und Mehl dazugegeben, bis es einigermaßen ging und ich kleine Tupfen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech löffeln konnte. Lasst Abstand, die Kekse zerlaufen sehr. Macht also besser kleinere Tupfen (ein Teelöffel reicht), denn die Kekse werden dementsprechend etwas größer (wer riesige Kekse will, nimmt einen Esslöffel). Backofen auf 180 °C (170 °C Umluft) vorheizen. 12-15 Minuten backen lassen, bis die Oberfläche rissig wird. Die fertigen Kekse erinnern ein bisschen an Amerikaner (das Gebäck ;) ). Ich habe über 40 Kekse rausbekommen.
Schmeckt's? Sehr lecker, luftig und schokoladig.
Würde ich sie wieder backen? Ja.

Dieses mal haben nur vier Kekse hingepasst *gg*: Knuspermüsli-Kekse (rechts oben), Zimt-Haferflocken-Kekse (links unten), Cappuccino-Kekse (rechts unten) und Schokoladenkekse dann doch mit Zucker (links oben).


So, ich hoffe, dass ich euch mit diesen Rezepten und Bildern vielleicht Laune auf Weihnachten und Plätzchenbacken gemacht habe. Habt ihr schon gebacken? Verschenkt ihr vielleicht sogar Gebackenes? Welche Plätzchen dürfen bei euch auf dem Naschteller nicht fehlen?

Meine Kochbücher: Vegan kochen (C. Steen & J. M. Newman)

Nach und nach möchte ich euch einen kleinen Einblick in mein Kochbuchregal geben. Den Anfang macht ein veganes Kochbuch, das ich letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt bekommen habe:

Vegan kochen
So klappt die Umstellung
200 Rezepte und ausführliche Liste veganer Alternativen

von Celine Steen und Joni Marie Newman

Cover

Wie der Titel schon verrät, ist es ein Buch für Neuveganer oder Menschen, die sich gelegentlich mit der veganen Küche beschäftigen wollen. Es nimmt seinen Leser an die Hand und führt ihn in neun Kapiteln durch verschiedene Umstellungsstufen des Veganismus. Von den Basics wie Fleisch-, Milch-, Eier-Ersatz bis hin zu schwierigeren Themen wie Zucker- und Glutenersatz werden Alternativprodukte benannt und Rezepte veganisiert. 

Inhaltsverzeichnis

Jedes Kapitel ist dabei gleich aufgebaut: Es beginnt mit ein paar Fakten, wieso das jeweilige Lebensmittel von Veganern gemieden wird, gefolgt von einer Tabelle, in der Alternativen angeboten werden. Dabei wird auch aufgerechnet, welche Menge der Alternative für eine rezepttypische Menge des zu ersetzenden Lebensmittels benötigt wird (z. B. 1 Ei als Bindemittel = 60 g Apfel- oder Kürbismus oder anderes Frucht- oder Gemüsepüree). Es werden auch immer mehrere Alternativen vorgeschlagen. Falls man also mal etwas nicht im Haus hat, kann man schauen, ob nicht eine der anderen Alternativen besser passt. 
Danach folgt immer ein Beispielrezept eines Küchenklassikers, das veganisiert wird. Dazu wurde das originale unvegane Rezept abgedruckt (z. B. Schokoladenkuchen) und zu jeder unveganen Zutat eine Alternative passend zum Rezept danebengedruckt. Dann gibt es immer eine kurze Warenkunde zu den Alternativen: Was ist es? Wo kommt's her? Wo kann ich's bekommen? Und dann endlich kommen die Rezepte. 

Ich werde von Zeit zu Zeit Gerichte aus "Vegan kochen" nachkochen und meinen Senf dazugeben was Umsetzbarkeit, Gelingen und Geschmack angeht. Bisher habe ich das Buch nur gelesen und muss sagen, dass es zwar ganz nett ist, toll aufgebaut und coole Rezepte hat, aber alles werde ich daraus nicht nachkochen. Ich bin bei allen Rezepten froh, dass es sie gibt, aber mein Gusto sind sie manchmal nicht (z. B. Artischocken-Pie), aber für meinen Geschmack können ja die Autoren nix. Die Zutatenlisten sind durchschnittlich lang und vieles hat man zu Hause bzw. im Supermarkt um die Ecke. Jedoch habe ich in sehr vielen Rezepten immer mal wieder einige Zutaten gesehen, die ich persönlich abgehoben finde (Ahorn-Extrakt, Panko-Brösel, Maca-Pulver, Muscovadozucker). Abgehoben, weil ich auf einfache Rezepte mit einfachen Zutaten stehe, und weil ich keine Erfahrung mit solchen "umständlichen" Zutaten habe. Neugierig macht es mich aber schon und so werde ich vielleicht hin und wieder mal so ein Rezept nachkochen. Je nachdem, wie experimentierfreudig ich drauf bin und ob ich die Zutaten denn auch zusammenbekomme. 

Bisher kann ich dem Kochbuch die Schulnote 2 geben. Abzüge gibt's für die teilweise seltsamen Zutaten und die Abwesenheit eines Rezeptregisters nach Art des Rezepts (Dessert, Suppe, Salat usw.). Denn außer der Kapitelüberschriften gibt es keine Ordnung der Rezepte, alles steht wild nebeneinander. Die Cookies neben dem Steak neben dem Eis. Schnelles Wiederfinden ist damit nicht so einfach. Pluspunkte gibt's aber für die Vielfalt an Alternativen und an Rezepten, sowohl geschmacklich als auch anspruchsgemäß. Vom einfachen Schokokuchen bis hin zu aufwändigen Spare Ribs gibt's hierin alles, von mediterran über amerikanisch bis französisch. Außerdem gibt es viele Basic-Rezepte (Feta, Mayonnaise, Dressing, Dips, Nussmilch etc.), da die Autoren anscheinend auf Selbstgemachtes Wert legen.

Hier werde ich die Posts verlinken zu den Testgerichten. Pro Kapitel werde ich mir ein Gericht heraussuchen und nachkochen.

1. Milchprodukte ersetzen: Kürbis-Eiscreme
2. Käse ersetzen: Polenta-Chili-Auflauf
3. Eier ersetzen: Traditioneller Eier-Salat
4. Fleisch und Fisch ersetzen: Gebratene Seitan-Schnitzel
5. Honig und Gelatine ersetzen: BBQ-Bohnen
6. Gluten ersetzen: Amaretto-Kekse
7. Soja ersetzen: Tomaten-Kapern-Couscous
8. Raffinierten Zucker ersetzen: Bananenbrotwaffeln
9. Fette ersetzen: Tomaten-Mandel-Hummus

Fazit: Kommt, wenn ich alle Testgerichte gekocht habe.

Dienstag, 29. Oktober 2013

Herzlich willkommen im Testlabor!

Schön, dass ihr meinen Blog gefunden habt. Hier wird sich schon bald einiges tun. Aber zu allererst müsst ihr natürlich wissen, mit wem ihr es zu tun bekommt.
Ich bin die mizu, 25 Jahre jung, und ich liebe es Dinge zu testen und andere Menschen daran teilhaben zu lassen. Aus diesem Grund ist dieser Blog entstanden. Hier werde ich die verschiedensten Dinge testen:

  • Rezepte: Ich bin Veganer und liebe das Kochen und Backen. Vegane Foodblogs und Kochbücher gibt es seit ein paar Jahren nun wirklich einige und ich nehme das zum Anlass, die abertausend von veganen oder veganisierbaren Rezepten, über die man tagtäglich so stolpert, mal zu testen und von meinen (Miss-)Erfolgen in der Küche zu berichten. Ich bin nicht der Küchengott und auch nicht die perfekte Hausfrau mit der perfekten Küche. Daher werde ich versuchen, die Rezepte, die ich mir rausgesucht habe, nach meinen Möglichkeiten umzusetzen und euch daran teilhaben zu lassen.
  • Produkte: Hin und wieder werde ich von Produkten berichten, denen ich über den Weg gelaufen bin. Das können Lebensmittel sein, die ich bis dato nicht kannte und über die ich gerne etwas sagen möchte. Aber auch Gegenstände des Alltags werden vor mir nicht sicher sein. So zum Beispiel:
  • Spiele: Ich bin eine alte Spielemaus. Ob am PC, an der Konsole oder das gute alte Tabletop. Ich werde euch über die Klassiker meiner Spielesammlung genauso informieren wie über neue Titel, die zur Zeit meine Freizeit schmälern. 
  • Bücher: Der andere Zeiträuber. Ich lese gern, wenn auch nicht immer super aktuell. Aber das ist ja auch nicht Sinn dieses Blogs, über die aktuellsten Veröffentlichungen zu berichten, sondern ich will euch Eindrücke von dem vermitteln, was mir gerade das Leben versüßt (oder auch nicht). Und wer weiß, was ich für Schätze aus den Untiefen meiner Bücherregale befördere. 
  • Filme: Ich schaue nicht täglich fern und gehe nicht wöchentlich ins Kino, aber wenn ich einen Film gesehen habe, über den ich gerne berichten möchte, werde ich dies hier tun. Auch hier finden wir vielleicht ein paar vergessene Schmankerl.

So, das soll für den Anfang erst mal reichen. Da dies ein Blog ist, der auf meiner subjektiven Meinung basiert, möchte ich, dass es hier friedlich zugeht. Wenn meine Meinung nicht eurer entspricht, ist das vollkommen okay und ihr könnt es gerne in den Kommentaren posten. Nur bitte achtet auf ein freundliches Miteinander und bleibt sachlich und nett.
Gut, dann wünsche ich euch viel Spaß mit dem Testlabor. 

Wenn euch Dinge einfallen, die ich für euch testen soll, dann schreibt mir doch einen Kommentar oder eine Mail (siehe linke Spalte). Ich freue mich immer über lieben Kontakt und tolle Vorschläge. Allerdings behalte ich mir vor, ob ich den Vorschlag annehme (Zeitaufwand und Umsetzbarkeit) und wann ich darüber poste (ein Buch zu lesen braucht ja auch Zeit). Lasst euch aber nicht entmutigen. Ich bin froh über jeden Vorschlag. Also nur zu.