Freitag, 14. Februar 2014

Testrezept: Wrap mit Chili sin Carne

Hallo, meine lieben Freunde. Nach langer Zeit der Abwesenheit (ich war krank und hatte auch sonst einfach viel zu viel zu tun und konnte daher nicht so viel kochen, wie ich gerne gewollt hätte) gibt es jetzt wieder ein Testrezept von mir und zwar aus "Donnerstag ist Veggietag".

WRAP MIT CHILI SIN CARNE

Zubereitungszeit: 30 Minuten

Zutaten für 4 Portionen:

250 g Zwiebeln (ca. 3 mittelgroße Zwiebeln)
2 Knoblauchzehen
2 EL Öl (z. B. Rapsöl)
500 g Tomatenstücke aus der Dose (oder passierte Tomaten)
2 TL Oregano
1 TL Kreuzkümmel
1 Prise Salz
1 Prise Chilipulver (weil ich Chili nicht so gerne mag, habe ich 1 Prise Paprikapulver genommen)
500 g Kidneybohnen (abgetropft aus der Dose)
4 EL Hefeflocken (30 g)
4 Tortillafladen/Wraps

Beilage: Das Buch meint, ein Salat mit veganer Mayo oder veganem Joghurtdressing würde gut passen. Ich mag keine schweren Dressings, also gab's zum ganz einfachen grünen Romana-Salat ein bisschen Cranberry-Essig (man kann auch anderen Fruchtessig, z. B. Himbeeressig, oder Balsamico nehmen).

Zubereitung:
  1. Zwiebeln und Knoblauch schälen und klein würfeln. In 2 EL Öl in einem Topf anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind.
  2. Dann die Tomaten dazugießen und Oregano, Kreuzkümmel, Salz und Chili einrühren. Kurz aufkochen und bei geringer Hitze 10 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Bohnen abtropfen lassen und den Salat zupfen und waschen.
  3. Die Bohnen unter die Sauce rühren und noch einmal kurz aufkochen lassen. Den Topf anschließend vom Herd nehmen und die Hefeflocken einrühren.
  4. Die Wraps einzeln erwärmen (in einer Pfanne ohne Öl oder einfach ein paar Sekunden in der Mikrowelle), damit sie sich besser verarbeiten lassen.
  5. Auf jeden Wrap die Sauce so verteilen, dass nach unten und rechts und links je ein Rand frei bleibt. Oben braucht kein Rand frei zu bleiben. Dann das untere Drittel des Wraps nach oben klappen und die Seiten nach vorne umklappen, sodass eine Tasche mit Saucenfüllung entsteht (siehe Bilder). Den Wrap sanft festdrücken, da er sonst auseinander klappt. Nach ein paar Sekunden hält er aber. Das für die anderen Wraps wiederholen. Die Wraps müssen ein bisschen warm sein, da sie sonst reißen und alles herausläuft. Also am besten jeden Wrap erst einzeln erwärmen und dann sofort füllen.
  6. Den Salat mit dem Dressing anmachen und alles zusammen servieren.

Wie zufrieden bin ich mit der Umsetzbarkeit des Rezepts? Sehr. Es ist ein schönes, einfaches, und vor allem schnelles Rezept, bei dem man nicht viel falsch machen kann. Absolute Empfehlung. Die Sauce ist ein bisschen zu flüssig, sodass man die Wraps besser mit Messer und Gabel essen sollte, aber das hat mich nicht gestört. Man sollte große Wraps nehmen, da sonst Sauce übrig bleibt. Es wird im Buch als Snack oder Vorspeise angeboten. Man kann aber auch gut von einer Portion mit Salat satt werden.
Wie sieht's aus? Repräsentativ und mit dem Salat zusammen sehr lecker.
Schmeckt's? Sehr gut. Es schmeckt vor allem nach Zwiebeln, aber das gibt dem Gericht eine angenehme Süße zusammen mit den Kidneybohnen.
Würde ich es wieder machen? Definitiv ja. Super als schnelles Abendessen unter der Woche.

Salat, Cranberry-Essig und den Wrap mit Füllung vor dem Zusammenfalten. Hier seht ihr auch die Konsistenz der Sauce und wie ihr sie am besten auf dem Wrap verteilt, damit ihr gut eine Tasche falten könnt.

Und hier die fertige Tasche mit Salat. Hmjamm, lecker!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen